10 Tipps, um ein tougher Papa zu werden

Auf die Schnelle – 10 Tipps um ein tougher Papa zu werden. Für Väter & werdende Väter im Papa-Lifestyle-Kosmos. Meine persönlichen Erfahrungen kurz & knapp in einer Übersicht:

Ein tougher Papa - meine Tipps

1. In eine neue Welt eintauchen
Mit dem Beginn der Schwangerschaft Deiner Partnerin, tauchst Du automatisch in eine neue Welt ein. Begleitung zu Frauenarztbesuchen inklusive vieler neuer Begrifflichkeiten. Einblicke in die Biologie mit dem Wunder der Geburt, Informationen zum Leben mit Kindern, kindgerechte Anschaffungen wie Erstausstattung, Kinderzimmer, Behördengänge & so vieles mehr.
Sei ein tougher Papa & lass dich darauf ein! Interessiere Dich für die vielen neuen Umstände, die nun Teil Deines Lebens sind & begleite Deine Partnerin, wann immer möglich.

2. Frühzeitiges Organisieren
Während sich die Partnerin vorwiegend auf Schwangerschaft & Geburt vorbereitet, kommt auf uns Väter die Organisation zu. Setz Dich frühzeitig mit den zu beantragenden Urkunden & zu erledigenden Behördengängen (Elterngeld, Kindergeld etc.) auseinander. Ohne die Geburtsurkunde & Steueridentifikationsnummer des Kindes läuft hier gar nichts. Die bekommst Du zwar erst nach der Geburt, allerdings können alle weiteren benötigten Angaben in die entsprechenden Formulare schon eingetragen werden. Mein persönlicher extra Papa-Tipp hier: mach dir einen Laufplan, was unter Umständen noch fehlt & wann welcher Antrag wo abzugeben ist.
3. Routine entwickeln
Dank spannender & umfangreicher Geburtsvorbereitungskurse wirst Du zwar sehr gut vorbereitet sein. Ist der eigene Nachwuchs aber erstmal da, dann heißt es im realen Alltag eine gewisse Routine zu entwickeln. Getreu dem Motto „Learning by doing“ macht hier einzig & allein Übung den Meister. Sowohl beim Wickeln, beim An- & Ausziehen, als auch beim Füttern. Nimm Dir die Zeit mit Deinem Nachwuchs & es wird von Tag zu Tag leichter von der Hand gehen.

Zu jedem toughen Papa gehört auch eine toughe Mama

4. Teamwork
Das Leben mit Kind stellt alles bisherige erstmal auf den Kopf. Das bedeutet für Dich & Deine Partnerin, dass sich euer bisheriger Alltag ändert. Hier kommt es nun vermehrt auf gute Kommunikation & ein blindes Zusammenspiel an. Sowohl als Paar, als auch als Eltern. Unterstützt euch gegenseitig & arbeitet als Team zusammen. Zum Wohl eurer Familie.
5. Bindung aufbauen
Genieß jede Minute, die Du mit Deinem Kind hast. Grade am Anfang, wenn noch viel gekuschelt wird. Die Kinder entwickeln sich so schnell, dass der Faktor „Zeit zu zweit“ immens wichtig für die gemeinsame Bindung ist. Hier empfiehlt es sich, Anspruch auf Elternzeit geltend zu machen (alternativ Urlaub/Home-Office). Grade die ersten Lebenswochen tragen enorm zu einer guten & positiven Papa-Kind-Bindung bei. Auch hier kannst Du Deine Partnerin wieder sehr viel unterstützen.

Weitere Tipps, um ein tougher Papa zu werden

6. Zuhören
Jedes Kind sendet von Geburt an, auf seine ganz eigene Art und Weise, Signale an die Eltern. Hier heißt es gut Zuhören & Verstehen lernen, was der Nachwuchs möchte. Auch im weiteren Verlauf der Erziehung trägt das gegenseitige Zuhören zu einer gesunden Papa-Kind-Beziehung bei.
7. Papa-Kind-Rituale
Ein ganz wichtiger Punkt, um ein tougher Papa zu sein, sind Papa-Kind-Rituale. Diese können in kleiner Form im Alltag vorkommen, wie z.B. ein Eskimokuss immer vor & nach dem Wickeln. Oder auch gemeinsame Papa-Kind-Kurse wie z.B. Babyschwimmen oder ein Baby-Massagekurs eignen sich hierfür hervorragend.
8. Work-Life-Balance gestalten
Als berufstätiger Papa kann der Alltag mit Kind sehr herausfordernd sein. Im Anschluss an den Feierabend möchte der Nachwuchs deine Aufmerksamkeit in Form von Papa-Kind-Zeit & die Nächte sind in der Regel sehr kurz. Gleichzeitig freut sich die Partnerin, dass Du wieder zu Hause bist und sie in der Erziehung & bei ihren Aufgaben unterstützt. Eine homogene Beziehung ist hier sehr wichtig. Ein ständiger Austausch sowie die gegenseitige Unterstützung fördern deine Work-Life-Balance. Wechselt euch, grade nachts, bei der Betreuung eures Kindes ab, so dass der Partner mehr Erholung bekommt.
9. Erfahrungsaustausch suchen
Auch als tougher Papa wird man tagtäglich mit viel Neuem konfrontiert. Auf die vielen Fragen, die aufkommen, ist es schön Antworten zu erhalten. Auch die vielen eigenen Erfahrungen, die ihr macht, können geteilt werden. Sich so über Social Media auszutauschen, hilft allen Beteiligten enorm weiter.

Mein letzter, ganz persönlicher Tipp, um ein tougher Papa zu werden:

10. Locker bleiben
Zu guter letzter noch ein simpler, aber doch nicht immer leicht zu befolgender Tipp: locker bleiben! Erfahrungsgemäß kommt es ja doch immer anders, als man denkt. Je entspannter & ruhiger man seinem Kind, aber auch seiner Partnerin, gegenüber tritt, desto besser wirkt sich dies auf die Familienbeziehung aus. Man wächst bekanntlich mit seinen Aufgaben, so auch im Handling eures Kindes.
Richard & Hugo

Richard & Hugo

Hier bloggt Richard - Vater von Hugo - über das Leben mit Kind aus der Papa-Perspektive. Werde jetzt ein Teil des Teams - unserer Facebookgruppe mit Namen: #papammunity

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