Im Hinblick auf das nahende Jahresende und mit dem motivierenden Aufruf von Judith Peters zur Blogtober Blogparade folgt mal wieder ein ganz persönlicher Blogbeitrag aus meiner nun 7-jährigen Papa-Perspektive. Ich habe eine To Want Liste für das letzte Quartal 2025 zusammengetragen, in der Ziele definiert habe, die mir am Herzen liegen und die ich in meiner Vaterrolle erreichen möchte. Bist Du neugierig, was mich aktuell als Papa eines Sohnes umtreibt?
Inhaltsverzeichnis – Deine Mehrwerte in diesem Artikel
Warum als Vater eine To Want Liste machen?
Vielleicht fragst Du Dich, was eine To Want Liste überhaupt ist? Ging mir genauso. Gerade wir Eltern kennen To Do Listen nur allzu gut; sowohl die sichtbaren, als auch die mit den zahlreichen unsichtbaren To Do’s. Mental Load lässt grüßen…
Eine To Want Liste kehrt wichtige zu erledigende Dinge ins positive. Für uns Eltern bedeutet das, sich selbst zu reflektieren und einmal ein Augenmerk auf die wesentlichen Dinge zu legen, die uns persönlich am Herzen liegen. Dies können kleine oder große Anliegen sein. Wichtig ist, dass das Erreichen der Punkte auf dieser Liste realistisch ist bzw. dazu motiviert, anzufangen, um sie zukünftig tatsächlich umsetzen zu können.
Wie Du vielleicht weißt, ist mir Selbstreflexion sehr wichtig, da ich die Erfahrungen gemacht habe, dass es mich zu einem besseren Menschen, aber vor allem besseren Vater macht. Denn Fehler mache ich jeden Tag – sie aber als Helfer zu verstehen und aus ihnen zu lernen ist die wahre Kunst.
Aus diesem Grund und der Tatsache, dass ich im Familienalltag oftmals das Gefühl habe, zwischen Vereinbarkeit, Care-Arbeit und den vielen To Do’s nur hinterherzulaufen, spricht mich die Idee einer proaktiven To Want Liste direkt an. Hier kann ich meine Themen, die mich aktuell bewegen, direkt auflisten und mit einer klaren Zielsetzung angehen. Für mehr Erfolg, Selbstzufriedenheit und eine bessere Vaterschaft.
Was werde ich bis zum 31.12.2025 erleben?
Das letzte Quartal 2025 ist in vollem Gange und mit der Advents- und Weihnachtszeit steht für Familien die wohl ereignisreichste Zeit des Jahres an. Als Papa, der für aktive und bindungsorientierte Vaterschaft steht, sind die folgenden Punkte zentraler Bestandteil meiner To Want Liste:
- Ich werde die kleinen und große Geschenke für den gemeinsamen Adventskalender meines Sohnes und meiner Frau früher beisammen haben.
- Ich werde die Weihnachtszeit mit der Familie bewusst genießen und mitgestalten.
- Ich werde mit meiner Familie noch ein, zwei Tagesausflüge machen.
- Ich werde mir, als sehr sparsamer Mensch, selber etwas zu Weihnachten gönnen, was ich sonst das Jahr über nicht machen würde.
- Ich werde zwei Projekte im Haus soweit angehen und vorantreiben, dass sie bis Ende des Jahres fertig sind.
- Ich werde mit meinem Papammunity Elternblog mehr (werdende) Eltern erreichen. Dafür werde ich bis Ende des Jahres noch 5 informative und hilfreiche Blogartikel veröffentlichen sowie jede Woche auf meinem Linkedin Account zu Themen rund um Vereinbarkeit, Care-Arbeit und Mental Load aus meiner Papa-Perspektive posten. Ein weiteres Ziel in diesem Zusammenhang ist es, eine Strategie zu entwickeln, die die stark wachsende Community unserer Papammunity Unternehmensseite auf Linkedin besser mit unserem Elternblog verzahnt.
- Ich bin mir meiner Papa-Zeit bewusst und genieße die wenige, kostbare Zeit zusammen, auch wenn das xte Mal Lego spielen nicht mein größter Wunsch ist.
- Ich mache mit meinem Sohn zusammen ein gemeinsames Weihnachtsgeschenk für Mama.
- Ich werde meinem Sohn jeden Tag mindestens einen der folgenden Sätze sagen:
- Ich liebe es, Dein Vater zu sein!
- Du machst meinen Tag schöner!
- Ich glaube an Dich!
- Du wirst so sehr geliebt!
- Du bist wichtig, IMMER!
- Mit Dir zu sein, ist meine Lieblingszeit am Tag!
- Ich sehe, wie sehr Du Dich immer bemühst!
- Deine Gedanken sind sehr wichtig für mich!
- Ich bin so dankbar für Dich!
- Ich liebe Dich!
Wie möchte ich als Vater in dieser Zeit wachsen?
Mit Erstellung und Umsetzung meiner To Want Liste konfrontiere ich mich proaktiv mit mir und meinem Verständnis meiner Vaterrolle. Entsprechend geht Wachstum mit jedem erreichten Ziel der Liste einher. Die Ziele auf meiner To Want Liste, um als Vater in Q4 2025 zu wachsen, sind:
- Ich möchte sagen können, in jeder Hinsicht im stressigen Familienalltag ein Vorbild für meinen Sohn zu sein.
- Ich möchte durch andere Eltern in unserer Community und ihren Erfahrungen wachsen.
- Ich überwinde öfters meinen Schweinehund und suche die Kommunikation, auch wenn ich gerade vom Verhalten meines Sohnes gestresst und genervt bin.
- Ich treibe regelmäßig mehr Sport. Von Null auf die erste Stufe. Heißt: Die angefangenen kurzen Jogginrunden morgens vorm Home Office weiter durchziehen sowie das Corporate Fitness Programm meines Arbeitgebers einmal die Woche nutzen.
Was kann ich zurückgeben?
Nehmen und Geben müssen im Einklang stehen. Die Punkte auf einer To Want Liste betreffen einen persönlich und tragen dazu bei, sich persönlich intensiver wahrzunehmen, postiv zu bestärken und Ziele zu erreichen. In diesem Zuge entstehen auch Chancen des Gebens. Für mich bedeutet das folgendes:
- Papammunity als digitale Plattform und Elternblog für Mütter UND Väter weiter stärken und zum Austausch von Erfahrungen anregen.
- (Werdenden) Eltern an meinem Wissen und Erfahrungen als Vater mittels des Blogs und unseren flankierenden Social Media Kanälen teilhaben lassen.
- (Werdende) Eltern von meinem Netzwerk partizipieren lassen, z. B. in Form von Gewinnspielen, siehe meine abschließende Zusammenfassung! 🙂
Zusammenfassung & Gewinnspiel
Nach so viel persönlichen Einblicken kommt nun das Beste für Dich zum Schluss: Gewinne 1 von 3 PaarMinuten Adventskalendern für euch als Eltern für eine besinnliche Adventszeit, die ganz im Sinne der Partnerschaft steht. Sag uns einfach in Deinem Kommentar, was auf Deiner To Want Liste bis Ende 2025 ganz oben steht! Gewinnspielbedingungen
–> Mehr Infos: Was ist der PaarMinuten Adventskalender?
Ich bin gespannt, was auf Deiner To Want Liste steht. Als kreativen Tipp, falls Dir gerade nichts einfällt: Nimm Deine Bucket List zu Hilfe, vielleicht steht hier noch etwas, was Du bis Ende des Jahres definitiv umsetzen kannst!? So habe ich es gemacht und in den Tiefen des Blogs geschaut, um auf meine Bucket Liste aus zu stoßen.
LG & einen wundervollen Jahresendspurt, Richard!

Das Papammunity-Team
Hey, ich bin Richard, Vollblut-Papa und zusammen mit meiner Frau Maren, ausgebildete Sozialassistentin & Erzieherin sowie studierte Sozialpädagogin aktuell in der Jugendhilfe tätig, führen wir als Eltern eines Sohnes den Elternblog „Papammunity“.

Hi Richard,
Eine tolle Liste! Ich habe auch meiner Liste ganz oben stehen, mein erstes Buch fertig zu schreiben (im ersten Entwurf, dann gehts in die Überarbeitung).
Auf meiner Liste stehen keine Familiendinge, das hat mich auch zum Nachdenken gebracht und dann habe ich festgestellt, dass ich dafür irgendwie keine Liste will, im Familienleben folge ich unseren Bedürfnissen und lasse gerne meine Impulsivität zu, was Adventskalender, Deko und Geschenke angeht. Wir sind so eingespielt, dass die meisten Dinge eh schon passieren.
Eins unser Rituale ist, dass wir uns jeden Abend nach dem Vorlesen sagen: „Du bis stark, du bist schlau und du bis lieb.“ Wörter werden ausgetauscht, je nach dem. Ich habe damit mal als Test angefangen und dann „dürfte“ ich nicht mehr damit aufhören.
Es ist ja auch schön zu wissen, dass nicht alle Dinge eine Liste brauchen (was nicht ausschließt, das ich irgendwann mal wieder eine mache, nur dieses Jahr nicht). 💛 LG Antonia
Hey Antonia,
das hast Du ganz wundervoll gesagt bzw. sind das wundervolle Erfahrungen, die ich gerne mitnehme, aber sicherlich auch für unsere Leser:innen einen tollen Mehrwert bieten.
Vielen lieben Dank und Dir/euch ein schönes Jahresende!
LG, Richard.
Lieber Richard,
wow, was für wunderschöne Punkte!
Mich haben die Punkte 7 und 9 wirklich berührt und auch inspiriert. Die Kindheit unserer Kinder bewusst zu genießen ist so wichtig. So schnell ist sie vorbei und wir werden all die Aspekte vermissen, auch wenn es oft stressig ist. Und ihnen täglich zu sagen wie wertvoll sie sind ist auch so toll, das gehört bei uns schon dazu und ist für alles so bereichernd.
Herzliche Grüße
Vanessa
Hi Vanessa,
ganz herzlichen Dank für Deine schönen Worte!
Es ist nicht immer leicht, hat ja aber auch niemand behauptet, haha, und deswegen tut es auch so gut, sich immer wieder vor Augen zu halten,
wie kostbar die gemeinsame Zeit ist.
LG, Richard.
Lieber Richard,
deine Liste hat mich berührt. Auch, weil ich in meinem Umfeld viel zu viele Familien kenne, in denen sich der Papa so überhaupt keine Gedanken über seinen Anteil an der Familienzeit und Care-Arbeit macht. Vielleicht schicke ich denen mal „unauffällig“ den Link zu deinem Blog?
Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Umsetzung deiner Ziele!
XOXO
Sissi
Grüß Dich liebe Sissi,
vielen lieben Dank!
Da wärst Du nicht die erste, von daher natürlich immer gerne.
LG, Richard.
Lieber Richard,
vielen Dank für die schöne Liste. Die Vorweihnachtszeit klingt sehr beschaulich bei euch, das gefällt mir. Und natürlich hat mich Punkt 9 besonders angesprochen. Meine eigenen Kindheitserfahrungen haben dazu geführt, dass es mir immer am wichtigsten war, dass meine Kinder wissen und spüren, wie sehr sie geliebt werden.
Eine schöne Zeit für dich und deine Familie!
Liebe Grüße
Lea
Hallo liebe Lea,
ja, das sollte immer an erster Stelle stehen und dies sollten wir Eltern unseren Kindern vermitteln.
Offen und ehrlich. Vielen lieben Dank für Dein Feedback!
LG, Richard.
Lieber Richard,
du hast recht: Gerade die Advents- und Weihnachtszeit bietet so viele Gelegenheiten für achtsame und bindungsstärkende Erlebnisse als Familie. Ich genieße diese Zeit sehr, auch wenn sie mit drei Schulkindern angesichts der anstehenden Klassenarbeiten, Tests und anderen Schulprojekten manchmal stressig ist. Aber die Rituale, die wir in früheren Jahren eingeführt haben, halten alle drei Kinder hoch und sie geben uns Halt und Verbindung.
Deinen Punkt Nr. 9 habe ich auch schon lange in unser Familienleben integriert. Es ist schön zu sehen, wie diese Sätze ganz selbstverständlich werden.
Sehr herzlich
Pia
Hey Pia,
ganz herzlichen Dank für Dein spannendes Feedback!
Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Zeit auch mit viel Stress verbunden ist – zum Glück stehen uns Klassenarbeiten und Noten erst noch ab kommendem Schuljahr bevor.
LG, Richard.
wie schön deine To-Want-Liste ist! Es wäre wunderbar, wenn viele Eltern solch eine wertschätzende Liste für ihre Familie hätten.
Dein Punkt 2 hat mich an eine Vorweihnachtsaktion mit meiner Tochter erinnert. Sie war damals vielleicht zehn Jahre alt, und wir haben zusammen eine riesengroße Krippe gebaut. Noch heute – 16 Jahre später und inzwischen verheiratet – ist sie ihr so wichtig, dass sie niemals akzeptieren würde, wenn sie in der Weihnachtszeit nicht aufgestellt würde.
Deinen Blog werde ich weiter empfehlen, ich denke alle Papas können davon profitieren.
Liebe Grüße
Antonette
Grüß Dich liebe Antonette,
was für eine schöne Erinnerung, die so lebendig ist! Was kann es im Kreis der Familie schöneres geben?
Viele lieben Dank für Deine schönen Worte und Weiterempfehlung, das freut mich wirklich sehr.
LG, Richard.
Das ist eine wunderschöne Liste, lieber Richard. Ich nehme Punkt 9 für meine Familie mit und denke das nächste Mal beim Legobauen an dich 😉
Liebe Grüße, Illa
Hallo liebe Illa,
ganz herzlichen Dank – das freut mich wirklich sehr und ja, es tut so gut, ist so einfach und bewirkt so viel.
LG, Richard.