Ein spontaner Ausflug an den Strand, ausgiebiges Eisessen oder die erste Wanderung im Urlaub mit Kindern – die schönste Zeit des Jahres soll vor allem entspannt sein. Doch kleine Missgeschicke machen auch vor der Ferienzeit nicht halt. Damit eine plötzliche Krankheit im Urlaub oder ein unglücklicher Unfall im Urlaub eure Auszeit nicht überschattet, hilft die richtige Vorbereitung. Mit ein paar klaren Vorkehrungen behaltet ihr im Notfall den Kopf frei und schützt die gesamte Familie vor bösen Überraschungen.

Wir sind eine 3-köpfige Familie und berichten im Papammunity Elternblog in der Kategorie Travel von unseren Familienurlauben sowie -ausflügen und geben Eltern damit Reise- und Ausflugstipps für die ganze Familie.
Inhaltsverzeichnis – Deine Mehrwerte in diesem Artikel
Was gehört alles in die Reiseapotheke?
Eine gut sortierte Reiseapotheke bildet die erste Schutzlinie, wenn der Nachwuchs unterwegs Fieber bekommt oder sich beim Toben das Knie aufschürft. Statt den halben Medizinschrank einzupacken, reicht eine gezielte Auswahl an essenziellen Hilfsmitteln. So spart ihr Platz im Gepäck und seid bei kleineren Wehwehchen sofort handlungsfähig.
Achtet darauf, folgende Basics griffbereit zu haben:
- Fieber- und Schmerzmittel in alters- und gewichtsgerechter Dosierung
- Pflaster, sterile Kompressen, Desinfektionsspray, Wund- und Heilsalbe, Verbandsmaterial, eine kleine Schere und eine elastische Binde
- Altersgerechte Mittel gegen Insektenstiche und Sonnenbrände
- Elektrolytpulver oder -lösung bei Durchfall und Erbrechen, bei Bedarf ein Mittel gegen Reiseübelkeit
- Ein Fieberthermometer sowie eine Pinzette für Splitter oder Zecken
Ein kurzer Check der Haltbarkeitsdaten vor der Abreise sorgt dafür, dass im Notfall alles einsatzbereit ist. Medikamente am besten in der Originalverpackung mit Beipackzettel einpacken. Bei Flugreisen gehören wichtige Medikamente, insbesondere Dauer- und Notfallmedikamente, ins Handgepäck.
Linktipp: Fliegen mit Kindern – Ein Papa aus dem Reisebüro plaudert aus dem Nähkästchen
Wichtige Dokumente stets digital und griffbereit
Im Trubel einer Notfallsituation ist langes Suchen nach Papieren das Letzte, was Eltern gebrauchen können. Eine übersichtliche Organisation aller wichtigen Dokumente bringt daher viel Ruhe in den Familienurlaub. Legt euch vor Reisebeginn am besten einen digitalen Ordner auf dem Smartphone an, der auch offline zugänglich ist.
Dazu gehören Kopien der Reisepässe, die Impfpässe der Kinder, die Krankenversicherungskarten sowie die Notfallnummern der wichtigsten Ansprechpartner vor Ort. Auch das U-Heft und – falls erforderlich – ein ärztliches Attest oder ein Allergiepass sollten griffbereit sein. Speichert zusätzlich die direkte Telefonnummer eurer Versicherung und die Kontaktdaten der nächstgelegenen Kinderklinik am Urlaubsort ab.
Sollte der Geldbeutel oder eine Tasche verloren gehen, habt ihr so jederzeit Zugriff auf die wichtigsten Informationen und könnt im Ernstfall schnell reagieren. Originaldokumente, die unterwegs tatsächlich benötigt werden, solltet ihr natürlich zusätzlich sicher und gut erreichbar mitführen.
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Jetzt anmeldenMedizinische Versorgung im Ausland absichern
Tritt eine ernsthafte Erkrankung auf, stoßen die gesetzlichen Krankenkassen im Ausland schnell an ihre Grenzen. Innerhalb der EU werden meist nur die Standardleistungen übernommen, und außerhalb Europas greift der Schutz der gesetzlichen Kasse in der Regel gar nicht. Zudem wird ein notwendiger Krankenrücktransport nach Deutschland von den gesetzlichen Trägern grundsätzlich nicht gezahlt.

Genau hier setzt die private Auslandsreisekrankenversicherung der RuV für Familien an. Sie übernimmt bei akuten Erkrankungen und Unfällen im Ausland die Kosten für ambulante und stationäre Behandlungen beim Arzt oder im Krankenhaus und schützt euch vor hohen Behandlungskosten, die die gesetzliche Krankenversicherung im Ausland oft nicht vollständig erstattet. Auch der medizinisch sinnvolle Rücktransport nach Hause ist damit abgedeckt.
Eine frühzeitige Prüfung und Auswahl der passenden Reisekrankenversicherung stellt sicher, dass die Familie im Ernstfall weltweit verlässlich abgesichert ist und keine unerwarteten finanziellen Belastungen entstehen.
Klare Absprachen und Sicherheitstipps für die Kids
Neben der finanziellen und medizinischen Absicherung spielt das Verhalten vor Ort eine zentrale Rolle. Besprecht vor der Anreise gemeinsam mit den Kindern einfache Verhaltensregeln für den Notfall. Wenn Kinder wissen, wie sie sich verhalten sollen, wenn sie die Eltern in einer Menschenmenge aus den Augen verlieren, nimmt das viel Orientierungslosigkeit und Angst.
Ein paar praxiserprobte Maßnahmen erleichtern den Alltag unterwegs:
- Gebt den Kindern ein Notfall-Armband oder einen Zettel mit eurer Handynummer inklusive Ländervorwahl, Name und Adresse der Unterkunft mit. Auch eine Kinder Smartwatch kann hier Sicherheit geben.
- Erklärt den Kindern: Wenn ihr euch verliert, bleibt ihr an Ort und Stelle stehen, ruft nach uns und wartet. Sucht nicht selbst weiter.
- Für ältere Kinder vereinbart ihr an belebten Orten wie Freizeitparks oder Stränden zusätzlich einen festen, leicht erkennbaren Treffpunkt.
- Erklärt den Kindern, an wen sie sich wenden können, etwa an Mitarbeitende mit Namensschild an Kassen, Informationsschaltern oder Sicherheitskräfte.
- Speichert die lokale Notrufnummer im Handy. Innerhalb der EU gilt die 112; außerhalb Europas kann sie abweichen.
Mit diesen einfachen Vorkehrungen reist ihr deutlich entspannter und könnt euren Familienurlaub von der ersten bis zur letzten Minute unbeschwert genießen.

Das Papammunity-Team
Hey, ich bin Richard, Vollblut-Papa und zusammen mit meiner Frau Maren, ausgebildete Sozialassistentin & Erzieherin sowie studierte Sozialpädagogin aktuell in der Jugendhilfe tätig, führen wir als Eltern eines Sohnes den Elternblog „Papammunity“.

