Fußwärts

Ab sofort geht es hier zu Fuß weiter. Ok, zumindest Schritt für Schritt. Die Anfänge sind gemacht und wir sind hautnah Zeuge von Hugo’s evolutionärem Fortschritt. Das Krabbeln ist nur noch Mittel zum Zweck und das Rumrutschen auf den Knien lediglich ein spaßiges Zwischenspiel. Auf dem Richtung fußwärts, mit all unseren Erfahrungen, begleitet Dich dieser Blogbeitrag.

Inhaltsverzeichnis – Deine Mehrwerte in diesem Artikel

Fußwärts im eigenen Tempo

Hugo unternimmt jetzt mit 14 Monate seine ersten Gehversuche. Damit ist er weder früh dran, noch langsam, was die Entwicklung betrifft. Ich bin generell kein großer Freund des zeitlichen Einordnens und damit automatischen Vergleichens (siehe auch mein Tipp am Ende des Beitrags).

Ich weiß, wir Eltern fiebern diesen Meilensteinen nur so entgegen. Allerdings lässt sich Hugo davon wenig beeindrucken. Wir haben schnell gelernt, ihn in seinem Tempo machen zu lassen. So kann er seine Welt in seinem Tempo entdecken und alles kommt zum richtigen Zeitpunkt.

So war es auch schon beim Drehen und Krabbeln. Oder auch beim Zahnen. In der Regel waren die Kinder aus Maren’s Geburtvorbereitungskurs ihm immer ein Stück voraus. Und auch sonst ist Hugo ja eher zurückhaltend und beobachtet viel, daher haben wir ihn grundsätzlich erstmal machen lassen und unterstützen ihn nur punktuell, wenn er z. B. die Geduld verliert und grantig wird.

Mit großer Freude das Laufen entdecken

Es ist schon verrückt, dass manche Entwicklungssprünge schleichend kommen und andere gefühlt von jetzt auf gleich ins Auge springen. Bei Hugo’s Entwicklung Richtung fußwärts passierte dies eher schleichend. Das Krabbeln klappte seit ein paar Monaten prima, wenn man ihn jedoch an den Händen festhalten wollte um ihm einige Schritte zu ermöglichen, hat er sich direkt wieder auf die Knie fallen lassen.

Das änderte sich, als er anfing eine Art Zwischenschritt einzulegen. Seit ein paar Wochen rutscht er nämlich mehr auf den Knien durch die Wohnung, als dass er krabbelt. Das war für uns der Anlass, es wieder zu probieren und ihn an den Händen zu halten. Und siehe da, seitdem zieht er sich hoch auf die Füße und fängt an zu laufen. Naja, sagen wir mal eher zu tänzeln. Dabei freut er sich so sehr, dass er über das ganze Gesicht grinst und strahlende Augen bekommt.

Die Fortschritte sind so enorm von Tag zu Tag, das einem Angst und Bange wird. Wenn dieses Stück Wackelpudding erstmal ohne Hilfe (unseren Erfahrungsbericht zum Thema „Lauflernwagen“ liest Du hier) anfängt loszulaufen, ist es um Mama und Papa geschehen, glaube ich.

Übrigens: Mit den ersten Gehversuchen kommt auch die Anschaffung der ersten Paar Schuhe näher. Wir haben uns hier für das Modell „Raupe“ der Marke Wildling entschieden. Einen ausführlichen Produkttest liest Du hier.

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Wie verlief die Entwicklung fußwärts bei Deinem Kinde? Erzähl’s uns in Deinem Kommentar!

Bis dahin, Richard & Hugo.

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Das Papammunity-Team

Hey, ich bin Richard, Vollblut-Papa und zusammen mit meiner Frau Maren, ausgebildete Sozialassistentin & Erzieherin sowie studierte Sozialpädagogin aktuell in der Jugendhilfe tätig, führen wir als Eltern eines Sohnes den Elternblog „Papammunity“.

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