Apfeleislecker und täglich grüßt das Murmeltier – Vol. IV

Mehr oder weniger wöchentlich berichte ich hier im Papagram augenzwinkernd aus der Papa-Perspektive kurz und knapp von unserer vergangenen Woche(n).

Apfeleislecker

Herrlich, dieser Sommer! Barfuß, T-Shirt und Shorts. Gute Laune garantiert, auch ganz ohne 12 Espressi am Morgen. Dazu erfrischende Getränke und immer mal wieder ein Eis. Am Stiel, im Becher, aus dem Sandkasten. Dieses Teufelszeug…

Fällt Eis eigentlich unter Drogen? Ist das Kind einmal angefixt, dreht sich alles um das nächste Eis. Auf einmal sind alle lästigen Alltagsdinge, mit denen wir Eltern uns an unseren Kindern abarbeiten, herzlich willkommen – sofern der Nachwuchs in den umgehenden Eisgenuss kommt. Umziehen, auf’s Wort hören, Zähne putzen – alles kein Problem mehr…apropos, zum Thema Zähne putzen komme ich gleich noch. *grummel

Damit das hier nicht zu einer verzweifelten Wutrede wird, versuche ich jetzt mal lieber schnell wieder die Kurve zu kriegen.
Was hat es mit diesem Apfeleislecker auf sich? Naja, das bin dann wohl ich…
…denn wie wir drei so spielend im Sandkasten sitzen und dabei die Eissorte „Sand“ in Waffeln scoopen, fällt mir ein Apfel von Nachbars Apfelbaum vor die Füße. Perfekt, denke ich mir, der passt genau in eine Waffel. Stolz präsentiere ich Hugo meine neue Eissorte, der diese auf gleich grinsend kommentiert:

Papa, bist Du ein Apfeleislecker?

Und täglich grüßt das Mumeltier

Wie Du sicherlich weißt, weil vor kurzem erst hier veröffentlicht, ist Hugo jetzt ein erfolgreich eingewöhntes Krippenkind. Daraus resultiert natürlich auch ein Stück weit neuer „Ernst des Lebens“ für Hugo (und uns…).
Dieser beginnt mit dem täglichen Aufstehen. Ironischerweise ist aus dem notorischen Frühaufsteher, der uns sonst auf die Minute genau um kurz vor 6 über den Start seines Tages lautstark in Kenntnis gesetzt hat, ein Langschläfer geworden. Daraus ergibt sich, dass Mama und Papa ihre Morgenroutine nun übertrieben laut ausführen, um einem eventuellen Wecken des Kindes zuvorzukommen.
Ist der Sprössling erst einmal geweckt, freiwillig oder nachgeholfen, schlagen wir ein paar kleinere Schlachten, wie zB eine frische Windel, Anziehen, Diskussionen über Pupse, Spielzeug & Co, bis es zum eigentlichen Hauptkriegsort geht: dem Badezimmer.
Die hier routinemäßig durchzuführende Tätigkeit, das im Gemeinwohl bekannte Putzen der Zähne, ist unser tägliches Dilemma.
Ich habe dieses Mal leider keine Pointe für Dich…:-)
(Aber gib uns doch gerne Deine Tipps und Aufmunterungen in einem Kommentar!)

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